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»War der Klimawandel bloß eine Einbildung?«

Es beißt sich der Hund in den eigenen Schwanz.

Ausgerechnet die Ökosozialisten, also der radikale Arm der wiederauferstandenen linken Bevormundungs- ideologie, läutet wieder die energiepolitische Steinzeit ein. Der Klimawandel und der damit prophezeite Weltuntergang müssen warten. Zuerst muss die Menschheit Putin besiegen und erst dann die Welt vor der Erd­erwärmung retten. So offenbart sich nun das Undenkbare, wenn die Klimaretter von gestern die Atomkraft als „grüne Energie von morgen“ deklarieren und die noch Jahrhunderte nachwirkenden Tragödien von Tschernobyl etc. vom Tisch wischen.

Radioaktiv strahlen gegen Putin kommt gleich nach Feinstaub husten gegen Putin, stinken gegen Putin, frieren gegen Putin. Irgendwie putzig, wenn einstige ökobewegte Demonstranten gegen Atommülllager und Brennstäbe in Europa nun wieder die ersten Schrott-AKWs in Betrieb nehmen wollen. Noch lustiger, wenn grüne Umweltpolitiker die längst vergessene Kohle der ökologisch verträglicheren Wärmegewinnung durch Gas vorziehen.

Irgendwie wird das staunende Volk den Eindruck nicht los, dass offenbar der Klimawandel für die gesamte Erde längst nicht so gefährlich scheint, wie es Greta Thunberg und ihre Asperger-Armee uns prophezeiten. Denn in den Augen der Klimaapostel wie Gewessler, Schwarzenegger, Habeck, Biden und Thunberg ist Putin nun offenbar für alles, was auf unserer Erde lebt, gefährlicher als der gesamte Klimawandel, das Auftauen des Permafrosts, die Rekordhitze. Und so stellt sich angesichts dessen die entscheidende Frage: Ist der Klimawandel gar nur Hysterie, politisch betriebene Einbildung, die man den sicherheitspolitischen Interessen gegen Russland leichtfertig opfert? Hat Putin nach Corona gar auch den Klimawandel besiegt?