Noch mehr Vorwürfe gegen BZÖ-Huber

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Noch mehr Vorwürfe gegen BZÖ-Huber

Er wird beschuldigt, in den Schmuggel von gefälschten Markenartikeln verwickelt zu sein.

Gegen den vom orangen Parlamentsklub "freigestellten" Tiroler BZÖ-Parteiobmann, Gerhard Huber, sind neue Vorwürfe aufgetaucht. Laut dem Nachrichtenmagazin "profil" wird er in einer Anzeige bei der Staatsanwaltschaft beschuldigt, seit Jahren in den Schmuggel von gefälschten Markenartikeln verwickelt zu sein, die er in Lagerhallen in Kärnten verwahren soll. Sogar von großen Mengen getrockneter Essigsäure ist die Rede, die in Ländern wie der Türkei oder dem Iran zur Herstellung von Heroin benötigt wird.

Huber weist Vorwürfe zurück
Huber selbst bezeichnet sämtliche Anschuldigungen als haltlos. Es laufe eine Kampagne, die er sich nicht erklären könne. "Diese Vorwürfe sind so etwas von lächerlich. Die werden sich sofort in Luft auflösen", sagte Huber. Sie seien völlig "an den Haaren" herbeigezogen. Er sei sein ganzes Leben lang nie kriminell gewesen. Huber gab sich kämpferisch. Für ihn seien die Beschuldigungen ein zusätzlicher "Motivationsschub". Er werde sich das nicht bieten lassen.

Der "Geheimakt" Huber fand sich in dem Aktenberg, den das Justizministerium dem derzeit laufenden parlamentarischen "Spitzel"-Untersuchungsausschuss übermittelt hat.

Ehemalige Mitarbeiter Hubers erheben ebenfalls schwere Vorwürfe gegen den Tiroler. Da ist die Rede von aufklärungsbedürftigen Grundstücksgeschäften, von Versuchen, riesige Mengen an nordkoreanischen Banknoten zu wechseln und von angepeilten Rinderlieferungen nach Georgien, die Huber nicht in seinem Zivilberuf als Viehhändler, sondern als Nationalratsabgeordneter forciert habe.

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