ÖH: Rote Studenten räumen ab

Kampfansage an Töchterle

ÖH: Rote Studenten räumen ab

Mit „Audimaxistin“ Gruber zog VSStÖ fast mit den grünen Studenten gleich.

Aufatmen bei der SPÖ: Endlich wieder eine Wahl mit Stimmenzuwächsen, von Kanzler Werner Faymann abwärts gratulierten die Parteispitzen VSStÖ-Spitzenkandidatin Angelika Gruber zu 17,5 Prozent der Studentenstimmen (plus 2,7 Prozentpunkte). Das ist zwar nicht Platz 1, den hält die VP-nahe AG mit 30,8 % (–2,5 %). Aber immerhin liegen die SP-Studenten jetzt gleichauf mit den Grünen, die 18,7 % erreichten (–1,6 %).

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Eine grün-rote Koalition könnte Gruber, die 2009 bei der Besetzung des ­Audimax dabei war, zur nächsten ÖH-Co-Chefin machen. Via ÖSTERREICH greift sie Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle an: „Studienplatzfinanzierung ist keine Ausrede für Zugangslimits.“

„Unsinn, Studentenzahlen sind ganz leicht planbar“

Hintergrund: Durch die Studienplatzfinanzierung sollen die Unis künftig Geld pro Student bekommen. Töchterle und seine Vorgänger meinen, dass man dann die Plätze beschränken müsse, sonst könne man das Budget nicht planen. „Unsinn“, sagt Gruber. „Die Studentenzahlen sind ganz leicht im Voraus planbar. Das ­Ministerium hat da sehr genaue Prognosen.“ Aber Gruber will auch mehr Service: „Ich will eine Börse für faire Praktika und die Versicherungsberatung ausbauen.“

Liberale punkteten mit Forderung nach Gebühren
Derzeit hält aber die AG mit den Jungen Liberalen ebenso 26 Mandate wie Rot-Grün. Die JuLi schafften es von 0 auf 3 Mandate – mit dem Ruf nach Studiengebühren. Jetzt kommt es auf die Fachhochschulen und Pädagogischen Hochschulen an.

(nak)

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