Österreich-Ungarn: Polit-Streit um Grenzkontrollen

Sobotka zitiert Botschafter zu sich

Österreich-Ungarn: Polit-Streit um Grenzkontrollen

Angeblich wegen Flüchtlingskrise: Neue Kontrollen der Ungarn führten zu 30-Kilometer-Stau.

Ein Mega-Stau löste einen Polit-Streit zwischen Österreich und Ungarn aus. Hintergrund sind neue Grenzkontrollen. Österreich begann Anfang der Woche in Nickelsdorf verstärkt nach Schleppern zu suchen. Laut Ministerium gibt es derzeit mehr illegale Einreisen.

Unerlaubte Kontrollen

Ungarn reagierte prompt und führte selbst neue Kontrollen für Fahrzeuge, die aus Österreich einreisen, ein. Resultat: 30 km Stau im Burgenland.

VP-Innenminister Wolfgang Sobotka im ORF-Report: „Ungarn kontrolliert zu Unrecht.“ Sie dürfen es – im Unterschied zu Österreich – laut Schengen-Regeln nicht.

Folge: Minister Sobotka zitier­te gestern Ungarns Botschafter zu sich – ein Zeichen diplomatischen Protests. Man beschloss, in Arbeitsgruppen eine Entschärfung der Situation an der Grenze zu suchen, die österreichische Seite betonte weiter, dass die ungarischen Kontrollen unzulässig sind, erwähnte aber ein gutes Gesprächsklima.

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