Alexander Wrabetz und Eugen Freund

Wien

ORF: Machtkampf um ZIB-Star

Der ZiB-Moderator soll Sonntag in die Frühpension. Wrabetz stoppt das nun.

Heute will ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz ein Gespräch mit Noch-ZiB1-Moderator Eugen Freund führen. Wie berichtet, soll der 62-Jährige in die Frühpension geschickt werden. Der ORF-Star – der das Golden Handshake-Angebot allerdings angenommen hatte – hätte eigentlich am 10. November seine letzte Moderation.
Dagegen wehrte sich Freund allerdings öffentlich. Und, er hatte moniert, dass es kein persönliches Gespräch mit ihm gegeben habe – ein Seitenhieb gegen ORF-Fernsehdirektorin Kathrin Zechner, die für die ORF-Information zuständig ist.

Nun, greift der ORF-Generaldirektor selber ein.

Wrabetz wird sich die Vorschläge von Freund anhören. Ein ORF-Spitzenmann berichtet ÖSTERREICH, dass Freund „dann sicher nicht am Sonntag seine letzte Moderation haben wird“.

Verlängerung bis Ende 2014 ist möglich
Wrabetz wird Freund, dem Vernehmen nach, vorschlagen, dass er bis Ende des Jahres weiter moderieren solle – sein Resturlaub würde ihm in dem Fall ausgezahlt werden. Freund selber will, berichten ORF-Kollegen, allerdings noch bis Ende 2014 Anchorman der Zeit im Bild bleiben.

Man könnte ihm für diese Zeit eine Art Sondervertrag geben – das würde das ORF-Budget entlasten. Im Öffentlich-rechtlichen gibt es derzeit freilich noch viele weitere Journalisten, die ein „Angebot zum vorzeitigen Ruhestand“ erhalten haben.



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