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Mikl-Leitner: "Wir erleben eine Welle der Solidarität"

Die vom Land eingerichtete Plattform "Niederösterreich hilft" zur Koordinierung der Unterstützungsangebote für die Ukraine und Flüchtlinge ist am Freitag vorgestellt worden.

"Wir erleben eine Welle der Solidarität", sagte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) laut einer Aussendung. Im Feuerwehr- und Sicherheitszentrum Tulln werden derzeit Hilfslieferungen zusammengestellt. Morgen, Samstag, macht sich ein Hilfskonvoi für ukrainische Flüchtlinge in Moldawien auf den Weg.

Wer mit Sach- oder Geldspenden unterstützen will oder Betten und Unterkünfte zur Verfügung stellen möchte, kann sich im Internet unter www.noehilft.at, bei der Hotline 02742/9005-15000 oder via Mail unter noehilft@noel.gv.at informieren. "Wir erleben derzeit die dunkelsten Stunden in Europa seit vielen Jahrzehnten", hielt Mikl-Leitner fest. Sie betonte, dass "Europa und die westliche Welt geeint zur Ukraine, zum ukrainischen Volk und den flüchtenden Menschen" stehen würden. LHStv. Franz Schnabl (SPÖ) sagte: "Die Menschen in der Ukraine erleben Fürchterliches. Jene, die flüchten können, leben in Sorge. Umso großartiger ist diese wichtige Hilfe der Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher."

In den vergangenen zwei Tagen sei es gelungen, über die Landes-Hotline und über die Bundesbetreuung rund 3.000 Unterkunftsplätze für Flüchtlinge aufzustellen, sagte Asyllandesrat Gottfried Waldhäusl (FPÖ): "Zusätzlich ist es notwendig, Zentren in den Regionen zu errichten, wo die geflüchteten Menschen begrüßt und auf die Regionen verteilt werden können. Daran arbeiten wir im Moment. Wir hoffen zwar, dass es nicht so arg kommt, aber wenn es kommt, sind wir vorbereitet."