FPÖ-Chef Herbert Kickl sowie andere Parteikollegen machen bei einem von US-Präsident Donald Trump ausgelösten "Remigrations"-Trend mit. Der rechtsextreme Martin Sellner befeuerte die Kampagne in Europa.
Pünktlich zum Jahreswechsel legte das Weiße Haus noch einmal die Marschrichtung für 2026 fest. Auf dem offiziellen X-Account postete das Team von US-Präsident Donald Trump ein Bild von ihm mit weißer USA-Kappe. Dazu der schlichte Schriftzug in Kleinbuchstaben: "remigration".
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Der Trend schwappte auch nach Europa, wo zahlreiche - vorwiegend AfD - Politiker ähnliche Bilder von sich mit dem "remigration"-Schriftzug posteten. Der rechtsextreme Ex-Identitären-Chef Martin Sellner befeuerte die Kampagne, teilte zahlreiche Bilder. "Genial! So viele AfD-Politiker folgen dem Trend von Trump und bekennen sich 2026 zur Remigration", schrieb er via X.
AfD-Politiker springen auf
Unter anderem nahm auch der deutsche Bundestags-Abgeordnete Matthias Helferich teil. Er bezeichnete sich einst - laut eigenen Angaben ironisch - als "freundliches Gesicht des NS". Er wurde im Sommer erstinstanzlich vom nordrhein-westfälischen Landesschiedsgericht aus der AfD ausgeschlossen. Er ist seiner Partei zu extrem.
AfD-Co-Chefin Alice Weidel nahm mehr oder weniger an der Kampagne teil. Sie postete ein Bild von sich mit dem Schriftzug, präzisierte dann aber, wer genau davon betroffen sein soll.
Auch FPÖ-Chef Kickl macht mit
Und auch in Österreich posteten bereits einige FPÖ-Politiker zu dem Trend. Darunter etwa FPÖ-Chef Herbert Kickl, der Wiener FPÖ-Gemeinderat Leo Lugner oder die blaue Nationalratsabgeordnete Lisa Schuch-Gubik. Der Beitrag von Kickl wurde auch von Sellner geteilt. Zuerst berichtete das "Profil" über die Postings.
Die FPÖ betont gegenüber der Zeitschrift, dass man bereits seit Jahren das Konzept der Remigration vertritt.