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Umfrage: Schon ein Drittel will Kickl im Kanzleramt

FPÖ-Chef Herbert Kickl kann bei der Kanzlerfrage noch zulegen. 

Herbert Kickl bleibt das Maß aller Dinge – und legt in der brandaktuellen Kanzlerfrage der Lazarsfeld Gesellschaft (1.000 Befragte vom 2. bis 3. 3.) sogar noch ein Aitzerl zu.

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Mit 33 % (+1) baut der freiheitliche Parteichef seinen Vorsprung aus, ein Drittel der Wählerinnen und Wähler hätte ihn also gern im Kanzleramt. Dabei ist weniger die Höhe der Werte bemerkenswert, Kickl hatte vor einigen Wochen schon 35 % gehabt. Doch die Stabilität eines Politikers, der denkbar rabiat auftritt, das ist schon beachtlich.

„Stocker-Faktor“: Schadensbegrenzung geglückt?

Bei der ÖVP kann man zumindest kurz durchatmen. Christian Stocker, dem es immer besser gelingt, Ruhe auszustrahlen, klettert aktuell auf 14 % (+1). Das ist zwar noch immer ein gewaltiger Respektabstand zum blauen Spitzenreiter, aber die „Brandmauer“ scheint vorerst zu halten. Man erholt sich mühsam, aber stetig.

Kleines Lebenszeichen bei den Roten

Die Überraschung der Woche liefert aber Andreas Babler. Nach Wochen der Stagnation und internen Querschüssen verbucht der SPÖ-Chef ein Plus von zwei Prozentpunkten und landet bei 9 % - und das wenige Tage vor dem entscheidenden Parteitag. Ist das schon die Wende oder nur ein kurzes Aufflackern? Bisher war es stets letzteres.

Stillstand bei Neos und Grünen

Während es an der Spitze lebendig zugeht, herrscht im Mittelfeld Flaute: NEOS-Chefin Beate Meinl-Reisinger liegt unverändert bei 9 %. Die pinke Power macht gerade Pause.

Die Grüne Leonore Gewessler hält ihre 7 % – der grüne Kern bleibt treu, wächst aber nicht über den eigenen Schatten.

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