Nach dem antisemitischen Terrorattentat in Australien steigen auch die Sorgen vor Anschlägen gegen den Song Contest in Wien. Wovor Geheimdienst-Insider warnen
Der Song Contest sollte ja eigentlich ein Musik-Festival und Fest der Freude sein. Seit Jahren – dieses Jahr speziell – ist der ESC aber partei(politisch) aufgeladen.
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Just der Song Contest in Wien – geplant vom 12. Bis 16. Mai 2026 – dreht sich seit Monaten emotional um Aufregung seitens Spanien und Co um die Teilnahme einer israelischen Sängerin. Spanien und vier weitere Staaten boykottieren den ESC bekanntlich, weil die junge Israelin in Wien singen darf.
Diese „Emotionalisierung“ macht den Song Contest – nicht erst seit dem antisemitischen Terrorattentat in Australien – zur sicherheitspolitischen Herausforderung. Das ist – zeigen background Gespräche – sowohl den Verantwortlichen im ORF, dem Innenministerium und der Stadt Wien klar.
DAVOR warnen Geheimdienste
Dabei dürfte die Gefahr, laut Terror-Experten, weniger in der Stadthalle selbst bestehen – hier wird es strengste Sicherheitschecks und Polizeipräsenz geben – als bei „rundherum Veranstaltungen und in offenen Zonen“ bestehen, so ein Insider.
Zudem gebe es eine „starke pro Hamas Szene“ in Wien, sagen internationale Geheimdienstkreise. Ein größerer Waffenfund zuletzt zeige zudem, dass diese Kreise hier nicht nur Geld lukrieren und abtauchen, sondern mutmaßlich auch Anschläge planen könnten. Eine Absage des ESC käme aber „nicht in Frage“ hört man seitens ORF und Wien. Internationale Sicherheitsexperten bewerten freilich auch die Situation rund um den Song Contest. Eine potentielle Gefahrenquelle könnten dabei „private Sicherheitsdienste sein“, warnen Eingeweihte.