Promiwirt protestiert gegen 'Kurz, Kickl & Co.'

Politiker als "Flaschenköpfe"

Promiwirt protestiert gegen 'Kurz, Kickl & Co.'

Weil Lehrlinge abgeschoben werden, startet der Wirt nun eine Protestaktion.

Gustl Absmann ist in Salzburg so etwas wie ein Promiwirt. Er betreibt die beiden Wirtshäuser „Fuxn“ und „Die Weisse“ und ist im ganzen Land bekannt. Absmann ist jemand, der auch immer wieder politisch wird und seine Meinung klar ausspricht. Dieses Mal startete er eine Aktion gegen die Bundesregierung.
 
Grund für seinen Protest ist die drohende Abschiebung fünf seiner Lehrlinge. Nach einer Anhörung in Wien besteht für den 19-jährigen Menhaj aus Afghanistan keine Hoffnung mehr.  „Die haben gesagt: Es spielt keine Rolle, ob er integriert ist. Sie sind abhängig davon, was die Regierung beschließt“, ärgert sich Absmann gegenüber den „Salzburger Nachrichten“. "Wie kann jemand, der niemandem zur Last fällt, niemandem etwas tut und der sich integriert, einfach abgeschoben werden?"
 

"Flaschenköpfe"

Deshalb startete der Promiwirt nun eine Protestaktion. Auf Plakaten werden nun Innenminister Kickl, FPÖ-Spitzenkandidat Vilimsky und Kanzler Kurz als "Flaschenköpfe" abgebildet. Auf der Speisekarte steht: "UnMENSCHlich, KURZsichtig, KICKlig! Kanzler Kurz und Co möchten unsere gut integrierten Lehrlinge abschieben!" 
© dieweisse
Promiwirt protestiert gegen 'Kurz, Kickl & Co.'
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Gemeinsam mit anderen Wirten hat sich Absmann nun auch mit einem Schreiben an Bundeskanzler Kurz und Landeshauptmann Haslauer gewandt. Darin plädieret er für die sogenannte deutsche Regelung: drei Jahre Lehre plus zwei Jahre Arbeitsaufenthaltsbewilligung. Auf Facebook teilte der Wirt mit, dass sich Kurz den Fall ansehen werde. 
 


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