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148 km/h in 80er-Zone

Rasender Kanzler: „Ich zahle Teil der Strafe“

Falls sein Fahrer wirklich zu schnell war, will sich Christian Kern an Bußgeld beteiligen.

Es war der Raser-Skandal der Woche: Gleich zwei Videos sollen den Chauffeur von Bundeskanzler Christian Kern dabei überführen, wie er am 4. Oktober auf dem Rückweg von der Landeshauptleutekonferenz in Graz auf regennasser Fahrbahn mit 148 km/h (!) auf dem Tacho Richtung Wien rast (Videos auf oe24.at). Als bekannt wurde, dass in dem Bereich der Südautobahn bei Zöbern bei Niederschlag eigentlich eine 80er-Beschränkung gilt, war der Skandal perfekt.

Kern saß bei Raser-Fahrt im hinteren Teil des Wagens

Das Kanzleramt will den Vorfall nun prüfen, aber Kern stellte gegenüber ÖSTERREICH bereits klar: Falls die Geschwindigkeitsüberschreitung stimmt, müsse sein Chauffeur bei der Polizei „Selbstanzeige erstatten“. Im Falle einer Strafe würde der SPÖ-Kanzler dann „einen Teil der Strafe zahlen“, auch wenn er selbst von dem Vorfall nichts mitbekommen habe. Grund: Bei dienstlichen Fahrten säße er immer im hinteren Bereich des Wagens und arbeite mit seinen Mitarbeitern Akten durch.

Der Chauffeur von Kern ist kein Einzelfall: Zuletzt fuhr Niederösterreichs FPÖ-Mandatar Erich Königsberger mit zwei Promille auf dem Radweg.

Auch diese Politiker rasten

Diese Spitzenpolitiker wurden bereits beim Zu-schnell-Fahren erwischt.

  • Alfred Gusenbauer. Der Chauffeur des Ex-Kanzlers wurde auf der Westautobahn mit 200 km/h am Tacho gesichtet.
  • Nikolaus Berlakovich. In seiner Amtszeit als Umweltminister war sein Fahrer mit 180 km/h auf der Süd-Ost-Autobahn unterwegs.
  • Hubert Gorbach. Er eröffnete als Vize-Kanzler eine 160 km/h-Teststrecke und erklärte, nicht immer regelkonform zu fahren.


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