Rauchverbot: "Österreich ist Schlusslicht in Europa"

Countdown zum Anti-Raucher-Aufstand

Rauchverbot: "Österreich ist Schlusslicht in Europa"

Heute ist Weltlungentag und Mobilisierung fürs „Don’t smoke“-Begehren läuft auf Hochtouren.

Wien. So starteten die Lungenfachärzte eine landesweite Kampagne: Rauchverbot in Lokalen würde Leben retten und dem Gesundheitssystem Geld ersparen. „Die Regierung ignoriert dies, aus welchen Gründen auch immer“, so Peter Schenk, Chef der Lungenfachärzte. Mehr als 1.000 Menschen sterben jährlich an Folgen des Passivrauchens.

Die Regierung ist auch mit Gegenwind durch die Pharmaindustrie konfrontiert. „Österreich ist europäisches Schlusslicht“, stellten Pfizer-Österreich-Chef Robin Rumler in einer Videobotschaft gemeinsam mit Ärztekammerpräsident Thomas Szekeres fest.

Gestern riefen außerdem Anti-Rauch-­Aktivisten dazu auf, sich mit möglichst vielen Unterschriften bei der Regierung fürs Kippen des Rauchverbots zu „revanchieren“.

Eklat. Für Wirbel sorgte indes am Wochenende FPÖ-Minister Mario Kunasek: Er rauchte in einem Festzelt. Dort ist das Indoor-Qualmen nämlich sehr wohl verboten.
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