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So viel sparen Sie sich durch die Mehrwertsteuer-Senkung

Die Mehrwertsteuer wird bei Grundnahrungsmitteln ab der Jahresmitte halbiert. Wie viel Sie sich dadurch sparen, erfahren Sie hier. 

Die Regierung will Grundnahrungsmittel günstiger machen. Dafür wird die Mehrwertsteuer ab der Jahresmitte auf fünf Prozent gesenkt. Handelsverband-Chef Rainer Will kündigte bereits an, dass der Handel die Senkung "1:1" an die Kunden weitergeben will. Ein durchschnittlicher Haushalt spart sich dadurch rund 100 Euro pro Jahr.

Zwar ist noch nicht endgültig klar, welche Lebensmittel unter die Kategorie "Grundnahrungsmittel" fallen - das wird noch im Detail ausverhandelt. Dennoch lässt sich bereits jetzt abschätzen, wie viel sich die Konsumentinnen und Konsumenten sparen. 

Regierung
© APA/GEORG HOCHMUTH

Durchschnitts-Haushalt spart 100 Euro pro Jahr 

Je nachdem wie viel Geld pro Woche in den Lebensmittel-Einkauf fließt und wie hoch der Anteil der Grundnahrungsmittel ist, reichen die Ersparnisse von einigen Dutzend Euro bis hin zu einem kleinen dreistelligen Betrag. 

Für die Senkung kündigte Bundeskanzler Christian Stocker jedenfalls ein Volumen von 400 Millionen Euro an. Auf die rund vier Millionen österreichischen Haushalte aufgeteilt, entspricht das einer durchschnittlichen Entlastung von 100 Euro pro Jahr und Haushalt. 

Produkte aus dem Inflationswarenkorb 

Unklar ist allerdings noch, ob die Senkung zeitlich begrenzt oder dauerhaft sein wird. Der "Grundnahrungsmittel"-Warenkorb wird jedenfalls anhand der finanziellen Vorgabe von 400 Millionen Euro erstellt. Die Produkte sollen dabei aus dem Inflations-Warenkorb, mit diesem wird auch die Teuerungsrate berechnet, stammen. Dadurch sinkt auch der Inflationswert. 

Laut oe24-Informationen soll der Warenkorb jedenfalls breiter ausgelegt sein, neben klassischen Grundnahrungsmitteln wie Brot, Eier oder Milch sollen auch gewisse Fleischarten, Gemüse und Obst sowie gewisse Getränke (Mineralwasser, Apfelsaft, Orangensaft) von der Mehrwertsteuer-Senkung erfasst sein. 

Wie hoch der Grundnahrungsmittel-Anteil beim Einkauf ist, hängt natürlich stark vom individuellen Einkaufsverhalten ab. Zudem ist noch nicht finalisiert, welche Lebensmittel konkret in die Kategorie fallen. Und: Die Berechnung setzt voraus, dass der Handel die Senkung zu 1:1 weitergibt. 

Unter Grundnahrungsmittel werden etwa Milch, Eier, Brot, Äpfel und dergleichen fallen.

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