ÖSTERREICH-Umfrage:

Rot-Schwarz hat keine Mehrheit mehr

 Gallup: SPÖ nur mehr bei 25%, ÖVP und FPÖ bei 22%. Stronach schafft 11 %.

Ein Jahr vor der Nationalratswahl stehen SPÖ und ÖVP vor einem Scherbenhaufen: Die Mehrheit ist weg, die Werte der Chefs fallen in den Keller.

Spätestens im Herbst 2013 wird der Nationalrat neu gewählt. Doch die Koalition hat ihre Mehrheit verspielt: Laut aktueller ÖSTERREICH-Gallup-Umfrage (400 Befragte) liegt die SPÖ derzeit zwar weiter vorn– allerdings nur noch mit 25 %. Die Partei von Kanzler Werner Faymann hat in den letzten drei Monaten 4 Punkte eingebüßt. Die ÖVP kommt auf 22 %. Sie liegt damit mit der FPÖ gleichauf.

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Auch Stronachs Werte sind schon wieder im Sinken
Soll die Koalition zwischen SPÖ und ÖVP weitergehen, braucht sie somit jedenfalls einen Partner. Da die FPÖ mit ihrem Anti-EU-Kurs wohl ausscheidet, stehen nur die Grünen zur Verfügung, die auf 15 % kommen. Oder Frank Stronachs Partei wechselt ihren Anti-Euro-Kurs, dann würden ihre 11 % ausreichen, um Rot-Schwarz eine Mehrheit zu verschaffen.

Brisant: Derzeit gibt es keine EU-freundliche Zweidrittelmehrheit, FPÖ und Strache könnten Verfassungsbeschlüsse blockieren.

Geradezu sensationell die Werte der Parteichefs: Mit einem Negativ-Saldo von 38 % liegt Kanzler Werner Faymann fast so schlecht wie FPÖ-Chef Strache (–40 %). Und: Auch Stronach lässt wieder nach: Im Barometer der Parteichefs fiel er innerhalb einer Woche um 5 Punkte auf einen Negativ-Saldo von 8 %.

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Der Saldo errechnet sich aus dem Wert „ist mir positiv“ bzw. „ist mit negativ aufgefallen“.

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