Kurz Kickl

'Schwarze Netzwerke' & 'blaue Maulwürfe'

Schlammschlacht um Innenressort

Der Kampf zwischen Herbert Kickl und der ÖVP wird nun immer härter.

Ex-FP-Innenminister Herbert Kickl bezichtigt die ÖVP bereits seit Wochen – genau seit dem Platzen der türkis-blauen Koalition – „schwarze Netzwerke“ im Innenministerium aufgebaut zu haben. Der blaue Klubchef und Nummer zwei der FPÖ Kickl behauptet, dass die „ÖVP die Koalition nur platzen gelassen hat, weil sie wieder das Innenministerium unter ihre Kontrolle bringen wollte“.

Die ÖVP schlägt nun zurück und fordert hinter den Kulissen „Aufklärung über mögliche blaue Maulwürfe im Innenministerium“. Konkret stehe der Verdacht im Raum, dass Martin Sellner „aus dem Innenministerium heraus vor einer Razzia bei ihm gewarnt“ worden sei.

Streitfall Innenminister entscheidet jetzt

Ein Konflikt, der in den kommenden Wochen noch zunehmen wird. Kickl stellt schließlich als Koalitionsbedingung, dass die FPÖ wieder das Innenministerium erhalte. VP-Chef Sebastian Kurz wiederum schließt das aus. Noch auffallend still in dieser Frage verhält sich übrigens FPÖ-Chef Norbert Hofer, der lieber auf einen Konsenskurs mit der ÖVP setzen würde.

Die Fäden in der FPÖ zieht freilich Kickl. Das weiß auch die ÖVP und schießt sich auf ihn ein.



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