Ein technisches Gebrechen an einem ICE der Deutschen Bahn hat am Freitag zu einer kurzzeitigen Sperre der Weststrecke geführt. Rund 500 Fahrgäste mussten den Zug im Bahnhof Tullnerfeld verlassen.
Am Freitag wurde der Bahnverkehr auf der „neuen“ Weststrecke zwischen Wien und St. Pölten unterbrochen.
- Babynahrungs-Skandal: 14 Erkrankungsfälle in Österreich gemeldet
- Falscher Polizist bot Taxlerin Job bei Polizei an
- Frau (32) beim Gassigehen von Zug am Kopf gerammt
Auslöser war ein Feuerwehreinsatz am Bahnhof Tullnerfeld, nachdem ein ICE der Deutschen Bahn aufgrund eines technischen Gebrechens evakuiert werden musste. Laut Informationen des ORF wurden rund 500 Fahrgäste aus dem Zug evakuiert und in Sicherheit gebracht.
Keine Verletzten gemeldet
Mehrere Feuerwehren standen bei dem Vorfall im Einsatz, um die Sicherheit am Bahnhof zu gewährleisten. Laut Angaben der ÖBB gab es bei dem Vorfall glücklicherweise keine Verletzten. Die Evakuierung verlief den Umständen entsprechend geordnet, während die Einsatzkräfte das technische Gebrechen am ICE sicherten.
Umleitungen über Bestandsstrecke
Während der Sperre der Hochleistungsstrecke reagierten die ÖBB mit sofortigen Umleitungen. Einige Garnituren wurden über die „alte“ Weststrecke geführt, um den Reiseverkehr zwischen Wien und dem Westen Österreichs aufrechtzuerhalten. Reisende mussten dadurch jedoch mit Verzögerungen auf einer der wichtigsten Bahnverbindungen des Landes rechnen.