1. Mai

SPÖ-Kritik: "Soziale Werte nicht über Bord schmeißen"

In Wien haben am Freitag die traditionellen Maifeierlichkeiten der SPÖ begonnen. 

Seit den Morgenstunden ziehen die Delegationen aus den Bezirken wieder in Richtung Rathausplatz. Dort findet am Vormittag die Schlusskundgebung statt, bei der der Bundesparteivorsitzende, Vizekanzler Andreas Babler, Wiens Bürgermeister und SPÖ-Landeschef Michael Ludwig sowie ÖGB-Präsident Wolfgang Katzian und die Frauenvorsitzende der SPÖ Wien, Marina Hanke, das Wort ergreifen werden.

Rote Flaggen und Transparente prägten am frühen Vormittag das Bild am Ring. Akustisch wurde das Geschehen wieder mit Blasmusik, Dudelsackklängen und Trommeldarbietungen untermalt. Auch der Wettergott schien der Sozialdemokratie wohlgesonnen zu sein, der Aufmarsch fand bei perfektem Frühlingswetter statt.

SPÖ-Kritik:
© SPÖ Wien / YouTube

Transparente mit Kritik: "Soziale Werte nicht über Bord schmeißen"

Ludwig zog als einer der ersten auf den Rathausplatz ein. Wie üblich führte der Stadtchef die Abordnung aus seinem Heimatbezirk Floridsdorf an. Auf den diversen Schildern und Transparenten der Delegationen wurde - auch das ist Tradition - mitunter nicht an der Kritik an der eigenen Partei gespart. So waren heute etwa Parolen zu lesen, die Kritik an Kürzungen bei der Mindestsicherung übten.

Auch "Her mit der Millionärssteuer" wurde da gefordert. Die Mahnung "Soziale Werte nicht über Bord schmeißen" war ebenfalls zu vernehmen. Nicht jeder Slogan auf dem Rathausplatz stand jedoch in Zusammenhang mit der Maifeier. Dort waren etwa Aufbauten mit der Aufschrift "12 Points Vienna" zu sehen. Es handelte sich dabei schon um Vorboten des Eurovision Villages, das ab Sonntag kommender Woche das Fan-Zentrum des Song Contests werden wird.

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