Skin-Affäre: FPÖ kündigt Anfrage an

Verfahren eingestellt

Skin-Affäre: FPÖ kündigt Anfrage an

Einstellung des Verfahrens gegen Moschitz ist für Vilimsky unverständlich.

Mit Unverständnis hat FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky am Freitag darauf reagiert, dass die Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt das Verfahren gegen Ed Moschitz wegen Anstiftung zur Wiederbetätigung und Beweismittelfälschung im Zusammenhang mit der "Am Schauplatz"-Skinhead-Reportage eingestellt hat. "Nachdem dieses Verfahren nur mit Genehmigung des Justizministeriums eingestellt werden kann, wird die FPÖ eine entsprechende parlamentarische Anfrage einbringen", kündigte Vilimsky in einer Aussendung an.

Der Streit zwischen FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache und Moschitz dauerte gute drei Jahre. Laut Moschitz erfolgte die Einstellung des Verfahrens gegen ihn, "weil kein tatsächlicher Grund zur weiteren Verfolgung besteht". Das Verfahren gegen Strache wurde ebenfalls eingestellt, er war vom früheren "Am Schauplatz"-Chef Christian Schüller wegen des Verdachts der falschen Beweisaussage und der Verleumdung angezeigt worden.

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