Geldwäsche

FPÖ bekam 10.000 Euro

SPÖ-Blog ortet FPÖ-Spenden-Skandal um Worsegs Beauty-Klinik

Laut "Kontrast.at" soll die FPÖ 10.000 Euro von der Privatklinik Währing erhalten haben.

Laut des sozialdemokratischen Magazins Kontrast.at soll die Privatklinik Währing (Vienna International Medical Clinic) für einen FPÖ-Spendeneingang von 10.000 Euro gesorgt haben. Im, an den Rechnungshof vorgelegten, Rechenschaftsbericht der Ex-Regierungs-Partei soll die – vom Betreiber der Privatklinik Währing Walter Grubmüller gespendete – Summe aufscheinen. 

Aufnahme in Finanzierungsfond dank Spende?

 

Die ÖVP-FPÖ-Regierung soll im Rahmen einer Krankenkassenreform schlussendlich dafür gesorgt haben, dass die Schönheitsklinik in den Privatkrankenanstalten-Finanzierungsfond (PRIKRAF) aufgenommen wurde. Ebenfalls unter Türkis-blauer-Regierung wurde die Finanzierung von Privatspitälern auf von 121,5 Mio. Euro auf 146 Mio. Euro erhöht. 

Grundsätzlich dient der PRIKRAF – der 2002, ebenfalls unter schwarz-blauer Regierung, gegründet wurde – als Kostenersatz für Sozialversicherte, die in Notfällen in Privatspitälern behandelt werden müssen.

Laut Berichten des SPÖ-nahen Magazins Kontrast.at soll sich die Privatklinik Währing in den vergangenen Jahren immer wieder um die Aufnahme in den PRIKRAF bemüht, soll aber wiederholt vor dem Fachverband der Gesundheitsbetriebe in der Wirtschaftkammer abgelehnt worden sein. Der Grund dafür: die Privatklinik des Schönheitschirurgen Artur Worseg bietet hauptsächlich plastisch-ästhetische Chirurgie an, für die es keinen Kostenersatz gäbe.

Kontrast.at wittert Betrug: die Sozialversicherungsreform soll demnach ausgenutzt worden sein um öffentliche Gelder an die Privatklinik zu leiten.



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