Klimt-Weithaler will Maßnahmen
Steirische KPÖ-Chefin zweifelt an Russland-Sanktionen
Es wäre sinnvoller, wenn Österreich seine Rolle als neutraler Staat bewusst würde "und intensiv für Friedensverhandlungen sorgt", zitierte der ORF Steiermark die Politikerin online. Das Interview wird in "Steiermark heute" am Sonntagabend ausgestrahlt.
Der Einmarsch der russischen Truppen in die Ukraine sei eine "Katastrophe", es sei furchtbar, dass der Krieg bereits über ein halbes Jahr andauert, so Klimt-Weithaler. Man sehe aber, dass sich Russland andere Absatzmärkte geschaffen habe, "und ich glaube nicht, dass die jetzt weniger verdienen, als vor dem Krieg - ich fürchte im Gegenteil. Ich denke, man sollte darüber nachdenken, ob die Sanktionen der richtige Weg sind."
Angesichts der Teuerung meint die Politikerin, dass Einmalzahlungen nicht ausreichend seien würden. Sie fordert außerdem "real höhere Löhne" und nicht nur "inflationsangepasste".
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