Lob von FP-Chef

Strache bejubelt Mateschitz-Rundumschlag

Zuspruch für Milliardär Mateschitz kommt von FPÖ-Chef Strache.

Für Aufsehen sorgte ein Rundumschlag von Red-Bull-Milliardär Dietrich Mateschitz gegen die Politik und die Eliten Österreichs. Das brachte dem Unternehmer viel Zuspruch ein - eine Lobpreisung kam von FP-Chef Heinz-Christian Strache via Facebook: "Ein außergewöhnlicher Mensch, der - in Zeiten wie diesen - seine Bodenhaftung nicht verloren hat und aussergewöhnlichen Weitblick beweist! Chapeau!" Strache feierte Mateschitz weiter als einen "großen Österreicher, der für unser Land enormes geleistet" habe.

In einem Interview mit der "Kleinen Zeitung" hatte Milliardär Mateschitz ganz offen über Politik gesprochen und dabei nicht mit Kritik gespart. Der Red-Bull-Boss kritisierte vor allem „das unverzeihliche Ausmaß der politischen Fehleinschätzungen und Fehlentscheidungen bei der Nichtbewältigung der Flüchtlingswelle. Würde man in einem Unternehmen Fehlentscheidungen dieser Tragweite treffen, wäre man in Kürze pleite“, so Mateschitz. Natürlich hätte man die Grenzen schließen und ordentlich kontrollieren müssen.

"Blöd verkaufen"
Die Regierung hätte die Politik dann geändert, „weil es jetzt um die Machterhaltung der politischen Parteien geht, bevor ihnen die letzten zehn, fünfzehn Prozent der Bürger auch noch davonlaufen“. „Keiner, der „Willkommen“ oder „Wir schaffen das“ gerufen hat, hat sein Gästezimmer frei gemacht oder in seinem Garten ein Zelt stehen, in dem fünf Auswanderer wohnen können.“

Mateschitz sah sich dabei nicht als Wutbürger, sondern es beleidige seine Intelligenz, „wenn man uns nach wie vor für manipulierbar hält und für blöd verkaufen will.“



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