Affäre um Kanzlerberater

Tal Silberstein kommt am Freitag frei

Gegen den Israeli wird wegen Korruption und Geldwäsche ermittelt.

Nächste Runde in der Affäre um Tal Silberstein, den Wahlkampfberater der SPÖ: der Israeli, gegen den wegen Korruption und Geldwäsche ermittelt wird, wird am Freitag unter Auflagen aus der Haft in den Hausarrest entlassen. Das erfuhr ÖSTERREICH von einem Insider aus Israel. Demnach wird Silberstein für zwei Wochen unter Hausarrest gestellt. 

Ursprünglich sollten Silberstein und Beny Steinmetz bereits heute, Donnerstag, wieder auf freien Fuß gesetzt werden. Der Richter hat die Haft aber um einen Tag verlängert. Den Männern werden Schmiergeldzahlungen, Urkundenfälschung, fingierte Verträge und Bildung einer kriminellen Vereinigung vorgeworfen. Für alle Beteiligten gilt die Unschuldsvermutung.

Haftbefehl in Wien bekannt

Kern der Ermittlungen ist das Engagement von Silberstein und Steinmetz in Rumänien. Silberstein hat in Rumänien Politiker beraten. Steinmetz machte Grundstück-Deals im großen Stil.
 
Bereits am 15. März 2016 wurden beide von der rumänischen Nationalen Korruptionsbehörde (DNA) wegen Komplizenschaft bei Geldwäsche und Bildung einer kriminellen Vereinigung angeklagt (siehe Kasten).
 
Sie sollen gemeinsam mit Paul Lambrino, Neffe des letzten Königs von Rumänien, billigst zwei Grundstücke erworben haben. 145 Mio. Euro Schaden soll da durch dem rumänischen Staat entstanden sein.
 
Vier Millionen Euro aus diesem Geschäft sollen über die Kanzlei Mossack Fonseca auf die British Virgin Islands verschoben worden sein.
 
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