Für ganz bestimmte Berufe

Umfrage: Mehrheit für Impf-Pflicht

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Eine klare Mehrheit ist für ­eine Impfpflicht im Gesundheits- und Pflegebereich.
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Wien. Es ist ein heißes Eisen, das sich Österreichs Politiker nicht anzugreifen trauen: Soll es eine Impfpflicht zumindest für bestimmte (Gesundheits-)Berufe geben? Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat eine solche verkündet – und er hätte in Österreich den Großteil der Bevölkerung hinter sich: Laut aktueller ÖSTERREICH-Umfrage (Research Affairs, 1.000 Interviews von 13.–15. Juli, max. Schwankungsbreite 3,2 %) befürwortet eine klare Mehrheit von 59 % eine Impfpflicht zumindest in bestimmten Berufen. Die Zustimmung zieht sich durch alle Parteien (in der ÖVP ist sie mit 85 % am stärksten). Nur die FPÖ-Wähler sind mehrheitlich mit 67 % gegen die Impfpflicht.

Umfrage: Mehrheit für Impf-Pflicht
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Wer wird geimpft? Allerdings: Es geht wirklich nur um bestimmte Berufe. 54 % sind dafür, dass sich Ärztinnen und Ärzte sowie Pflegerinnen und Pfleger impfen lassen müssen, 52 % hielten das für den Bereich der Altenpflege für sinnvoll – immerhin noch 32 % würden gern alle Lehrer impfen, und: 42 % wären sogar für eine generelle Impfpflicht zu haben.

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Pessimismus. Vielleicht der Hauptgrund für diese Vorsicht: Eine klare Mehrheit von 86 % (37 % „sicher“ und 49 % „wahrscheinlich“) rechnet angesichts der Delta-Mutation und der damit verbundenen steigenden Inzidenzzahlen mit einer neuen Corona-Welle. Nur 13 % glauben hingegen, dass wir alles überstanden haben.

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