Unternehmer Zöchling will eine "echte Reform", auch in der österreichischen Bürokratie.
Bei Fellner!Live auf oe24.TV lässt Remus-Chef Stephan Zöchling aufhorchen. Bei der Regierung sieht er Bemühen, es fehlten aber „strukturelle Reformen“.
Bisher sieht er „eine gewisse Tätigkeit nur bei Verteidigungsministerin Tanner, die den Wehrdienst länger gestalten möchte und den Zivildienst anpasst.“ Sonst sieht er Reformen nur bei „Innenminister Kahner, der verstanden hat, dass illegale Zuwanderung zu stoppen ist.“
Die Künstliche Intelligenz und die Verwaltung
In Deuschland hat Investor Carsten Maschmeyergefordert, die Verwaltung durch Künstliche Intelligenz (KI) zu ersetzen.
Zöchling fordert: „Also es müssten 35.000 Beamte sein, die wir nicht mehr nachbesetzen müssen durch genau derartige Maßnahmen: Digitalisierung, KI und andere Technologien.“ Das alles gebe es längst. „Andere Länder setzen das auch ein. Das wäre mal eine Reform gewesen und eine Strukturmaßnahme.“ Bei uns will die Regierung bis 2030 rund 2.600 Beamte oder Vertragsbedienstete nicht nachbesetzen. „Das ist ein Witz“, so Zöchling.