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Bundespräsident

VdB nach Venezuela-Schlag: "Sind in neuer Weltordnung angekommen"

Bundespräsident Alexander Van der Bellen hat am Montag in einem allgemein gehaltenen Posting zu globalen Entwicklungen wie dem US-Militäreinsatz in Venezuela oder den Grönland-Annexionsgelüsten von Präsident Donald Trump Stellung genommen. 

Auf "Bluesky" ließ das Staatsoberhaupt wissen: "Wir sind nun in der Realität einer neuen Weltordnung angekommen, in der sich immer mehr die Willkür des Stärkeren durchsetzt. Nur gemeinsam, als starkes Europa, können wir uns behaupten."

"Wir, also Österreich und die Europäische Union, müssen nun alles Mögliche tun, um internationale Beziehungen auf Basis des Völkerrechts und der Prinzipien der UN-Charta einzufordern", stellte der Bundespräsident fest. "Klar ist auch, dass wir uns in dieser neuen Weltordnung nur gemeinsam - als starke, geeinte und handlungsfähige Europäische Union - behaupten können."

Van der Bellen knüpfte damit an seine Neujahrsansprache an, in der er angesichts der sich veränderten Weltlage zur Entwicklung eines "Europa-Patriotismus" aufgerufen hatte. "Unser Europa ist ein Ort, um den uns viele, sehr viele Menschen beneiden. Lassen wir uns dieses Europa nicht schlechtreden", meinte das Staatsoberhaupt in seiner Rede, die Donnerstagabend im ORF ausgestrahlt wurde. "Es ist wichtig, dass wir weiter an die europäische Idee glauben", so Van der Bellen.

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