Nach der Forderung der SPÖ-Frauen nach automatischer Staatsbürgerschaft für Kinder, die in Österreich geboren sind, kontert der FP-General.
Laut Forderung der SPÖ-Frauen sollen Kinder, deren Eltern sich mindestens fünf Jahre lang legal im Land aufgehalten haben, von Geburt an den Anspruch auf die österreichische Staatsbürgerschaft haben. Beschlossen wurde der Antrag der SPÖ-Frauen auf deren Bundeskonferenz am Freitag. Sozialistische Jugend (SJ), Verband Sozialistischer Studierender und Junge Generation in der SPÖ hatten ihn gemeinsam gestellt. "Jemand, der in Österreich geboren und aufgewachsen ist, soll nicht wegen der Herkunft der Eltern von Grundrechten ausgeschlossen sein", hatte SJ-Vorsitzende Julia Herr argumentiert.
Eine klare Absage gab es jetzt von FP-General Vilimsky.
"Österreichische Staatsbürgerschaft ist kein Diskontartikel"
Die Forderung der SPÖ-Frauen nach einer automatischen Staatsbürgerschaft für Kinder, die in Österreich geboren sind, weist FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky strikt zurück. "Die österreichische Staatbürgerschaft ist kein Diskontartikel. Wenn die SPÖ die Staatsbürgerschaft quasi verschenken will, dann weiß man, wohin der Weg dieser Partei in den nächsten Jahren gehen wird. Die österreichische Staatsbürgerschaft ist für die FPÖ von besonderer Bedeutung und wird das auch immer bleiben", sagte Vilimsky in einer Aussendung.