Ministerium zeigt Härte

Votivkirche: Erste Besetzer abgeschoben

Votivkirche
© APA/ Neubauer
Einer der 40 Votivkirchen-Flüchtlinge wurde nach Ungarn abgeschoben.
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Vier Flüchtlinge aus der Wiener Votivkirche wurden Mitte Jänner von der Polizei in Schubhaft genommen. Einer dieser Männer, ein Pakistani, wurde am Dienstag nach Ungarn abgeschoben. Ein weiterer Flüchtling aus Algerien, der sich am Hungerstreik und an der Kirchenbesetzung beteiligt hatte, befindet sich laut Polizei noch in Schubhaft auch er wird bald das Land verlassen müssen. Die anderen beiden seien aus gesundheitlichen Gründen hingegen entlassen worden. Das Innenministerium betont, dass die Beteiligung an den Protesten in der Kirche keine Auswirkung auf die Situation des Abgeschobenen gehabt habe.

"Im Stich gelassen"

Bei einer Pressekonferenz am Dienstag machten die Votivkirchen-Flüchtlinge wieder auf ihre verzweifelte Lage aufmerksam. "Wir wollen Asyl, das ist kein Verbrechen", betonte einer der Flüchtlinge. "Die Abschiebungen sollen uns einschüchtern!" Sie fühlen sich von den Behörden im Stich gelassen. Die Asylwerber kündigten an, ihren Hungerstreik fortzusetzen.

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