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Verbesserungspaket

Wartelisten für Operationen sollen kürzer werden

Der Koalitionspaket sieht auch Verbesserungen für Patienten vor: Es soll längere Öffnungszeiten etwa bei Ärzten und Ambulanzen geben.

Es ist zwar alles noch sehr unkonkret – und auch die Frage der Finanzierung der Krankenkassen wird im neuen Koalitionspaket eher unverbindlich angegangen. Dennoch versprechen SPÖ und ÖVP eine bessere Versorgung der Patienten. Laut dem Papier, das ÖSTERREICH bereits vorliegt, soll der Zugang zu medizinischen Leistungen durch folgende drei Maßnahmen verbessert werden:

-Operationen: Die Wartelisten für Operationen sorgten schon lange für Diskussionen, weil Privatpatientenoffensichtlich bevorzugt werden – das soll künftig durch ein „transparentes Wartezeitenmanagement“ verhindert werden.

-Öffnungszeiten im niedergelassenen Bereich und in den Ambulanzen sollen patientenfreundlicher gestaltet werden – es soll eine bessere „Erreichbarkeit bei Nacht“ und auch mehr Hausbesuche geben.

-Chronisch Kranke: Die Kassen wollen immobile und chronisch Kranke direkt mit Medikamenten beliefern.

Das Leistungsangebot der Krankenkassen soll überarbeitet werden – so ist im Pakt verankert, dass es mehr Zuzahlungen bei der Zahngesundheit gibt (Zahnspangen) sowie bei der Psychotherapie. Auch das Impfwesen für Kinder soll ausgeweitet werden.

Auf die Ärzte kommt zudem mehr Qualitätsdruck zu – erfüllen sie ihre Kriterien nicht, „soll es Sanktionen geben“. Auch im elektronischen Bereich wird aufgerüstet: Das Elektronische Rezept, der „Arzneimittelgurt“, der Medikamentenunverträglichkeiten aufspüren soll sowie die Elek­tronische Gesundheitsakte ELGA sollen so rasch wie möglich kommen.



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