Wiener GKK kassiert bei Gesundheitsreform 239 Mio

ÖSTERREICH

Wiener GKK kassiert bei Gesundheitsreform 239 Mio

Die Details zur Finanzierung der Gesundheitsreform sind fix. Finanzminister Molterer verzichtet auf 450 Millionen Euro.

Wie ÖSTERREICH berichtet sind die Details zur Finanzierung der Gesundheitsreform fix. VP-Finanzminister Wilhelm Molterer verzichtet auf 450 Mio. Euro von den Krankenkassen. Diese müssen das Geld zur Gänze für die Entschuldung verwenden. Die 450 Mio. Euro sollen bis zum Jahr 2012 anteilsmäßig auf die Kassen aufgeteilt werden:

  • Wiener GKK erhält 239,1 Mio. Euro (53,1 %)
  • Niederösterreichs GKK 17 Mio. Euro (3,8 %)
  • Burgenlands GKK 13,7 Mio. Euro (3 %)
  • Steiermarks GKK 98,9 Mio. Euro (22 %)
  • Kärntens GKK 60,9 Mio. Euro (13,5 %)
  • Tirols GKK 20,4 Mio. Euro (4,5 %)

Die Neugestaltung der Ärzte-Verträge wird folgendermaßen geregelt: Neue Ärzte bekommen einen auf fünf Jahre befristeten Vertrag. Danach muss es eine Qualitätsüberprüfung geben. Bei zufriedenstellender Evaluierung kann der Vertrag weitere fünf Jahre verlängert werden. Kassenärzte, die schon jetzt einen Vertrag haben, werden ebenso alle fünf Jahre überprüft. Wenn die geforderten Maßnahmen trotz Ermahnungen nicht umgesetzt werden, kann der Vertrag entzogen werden. Einzelverträge mit Ärzten wird es dann geben, wenn sehr viele Ärzte ihren Vertrag kündigen oder ein vertragsloser Zustand besteht, der "die Gesundheitsversorgung gefährdet".

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