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Kunstprojekt regt auf

Wirbel um Anti-Kurz-Plakat am Karlsplatz

In der U-Bahn-Station sorgt ein Plakat mit Kritik am Bundeskanzler für reichlich Aufregung.

"Schulchaos. Wirtschaft kaputt. Und jeden Tag mehr Arbeitslose ... Bravo Kurz"; steht in großen Lettern in einem Showroom in der U-Bahn-Station Karlsplatz zu geschrieben. Zudem wurde alles in Frakturschrift geschrieben und auf einem rot-weiß-roten Hintergrund gedruckt. Die Optik erinnert dadurch sehr stark an die Nazi-Zeit.

Auf Twitter sorgt ein Foto davon nun für Diskussionen. Die Kritik am ÖVP-Bundeskanzler Sebastian Kurz sei freilich erlaubt, jedoch gehe die Darstellung und Verbindung zur NS-Zeit für einige zu weit. "Ich teile ja die Meinung, aber die Frakturschrift geht zu weit", schreibt beispielsweise eine Userin. "Das ist peinlich und hat mit politischer Kritik nichts zu tun. Es ist eine Verharmlosung des Naziregime. Schrecklich wenn man kein Geschichtsverständnis hat. Dumm und gefährlich", meint ein anderer.

Jedoch finden viele die Aktion auch gelungen und erinnern an die künstlerische Freiheit. Hinter der Kampagne steckt der Künstler Lukas Pusch. Er ist auch Herausgeber des Kunstmagazins "Der Antist - Zeitschrift der Wiener Avantgarde". Mit der Politik hat er familiär bedingt auch zu tun. Er ist der Sohn von dem Ex-SPÖ-Politiker Hans Pusch, der in den 80er Jahren als Kabinettschefs des damaligen Bundeskanzlers Fred Sinowatz bekannt wurde.

 



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