Gerhard Zeiler

Gespräche mit SPÖ

Zeiler: Häupls Favorit kämpft noch

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Gestern kam Zeiler aus New York zurück und bastelte noch am Kanzlerjob.

Gestern, knapp nach acht Uhr früh, landete der Flieger aus New York in Wien-Schwechat. Mit an Bord war Gerhard Zeiler, seines Zeichens Time-Warner-Manager und noch ein Favorit für die Nachfolge von Werner Faymann an Partei- und Regierungsspitze. Zumindest Wiens Bürgermeister Michael Häupl und Ex-Kanzler Franz Vranitzky gehören zu den Unterstützern von Zeiler.

Der 60-jährige Top-Manager hat im kleinen Kreis mehrmals betont, dass er „zur Verfügung“ stünde, um „SPÖ-Chef und Kanzler“ zu werden. Am Montag, als Werner Faymann als Kanzler zurücktrat, war Zeiler allerdings gerade im Flieger nach New York und konnte seine Wünsche nicht deponieren. Seit Montagabend hat er allerdings zu mehreren SPÖ-Granden in Partei und Ländern Kontakt aufgenommen.

Zeiler wartet noch 
auf den Ruf der Partei
Häupl soll ihn zwar nach wie vor favorisieren, aber auch mit einem „Überraschungscoup“ liebäugeln. Vertraute des Bürgermeisters meinen, er könnte in letzter Sekunde noch eine „Frau ins Spiel“ bringen. Angeblich werde nach einer SPÖ-nahen Managerin für den Kanzlerposten gesucht.

Vertraute von Zeiler gehen davon aus, dass er seine Kandidatur abblasen wird, wenn Häupl ihn ­darum bittet. Derzeit will der Top-Manager aber noch seine Chancen ausloten.

I. Daniel

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