Kickl Pferde Berittene Polizei

Peschorn stellt Projekt ein

Zu teuer! Aus für Kickls ''Berittene Polizei''

Die „berittene Polizei“ kommt nicht. Minister Peschorn stoppte das umstrittene Projekt.

Eines der Lieblingsprojekte von Ex-Innenminister Herbert Kickl (FPÖ) ist endgültig gescheitert. Auch in Zukunft wird es in Österreich keine berittene Polizei geben. Kickls Nachfolger Wolfgang Peschorn stoppte nach Experten-Evaluierung endgültig die Reiterstaffel.

Heftige Kritik an Kosten von 500.000 € pro Jahr

Als Kickl im Februar 2018 die Reiterstaffel der bayerischen Polizei in München besucht hatte, war es um den blauen Innenminister geschehen. Auch Österreich sollte eine berittene Polizei bekommen. Zunächst angedacht für die LPD Wien, schließlich angedockt im Probebetrieb bei der Direktion für Spezialeinheiten.

Polizeireiterinnen und -reiter wurden ebenso gecastet wie taugliche Pferde. In Wiener Neustadt sollten zuletzt 19 Reiter und 14 Pferde ausgebildet werden.

Heftige Kritik hatte es an der berittenen Polizei - Kickls Prestige-Projekt - immer gehagelt. Vor allem jährliche Kosten von 500.000 Euro hielten die Gegner für unverhältnismäßig. Und bei der Reitausbildung kam es im Sommer 2018 zu einem Unfall, bei dem eine Polizistin schwer verletzt wurde.



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