Festnahme

ÖSTERREICH-Erfolg

Sextäter darf doch nicht nach Österreich

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Ein ausgewiesener Sex-Täter sollte zurück ins Land dürfen. Jetzt die Wende.

Dieser Fall hatte Kopfschütteln ausgelöst: Der ausgewiesene Sex-Täter Ramy R. (44, Name geändert) sollte wieder ins Land dürfen, obwohl ein Einreise­verbot bis 2020 besteht. Ein Richter wollte dies möglich machen, doch nach einem Bericht von ÖSTERREICH ­ruderte die Justiz zurück.

Überglücklich hält die Saalfeldener Mutter Anita T. (53) den lang ersehnten Gerichtsbeschluss in Händen. Dieser verwehrt ihrem vorbestraften Ex-Mann endlich das Besuchsrecht für den 16-jährigen Sohn Benjamin. Das bereits genehmigte Treffen für 23. Mai wurde inzwischen gecancelt.

Wie berichtet, durchlebte die 53-Jährige acht qualvolle Ehejahre, ehe sie es 2006 schaffte, sich von dem 44-Jährigen scheiden zu lassen. 2010 wurde der Tunesier, der wegen zahlreicher Gewaltdelikte rechtskräftig verurteilt wurde, auch wegen Vergewaltigung eines jungen Mädchens im Pinzgau angezeigt. Nach seiner Haft wurde Ramy R. aus Österreich ausgewiesen und erhielt ein Einreiseverbot.

Trotz Einreiseverbot wurde Antrag genehmigt
Im Sommer 2015 stellte der Tunesier einen Antrag auf Besuchsrecht für seinen Sohn Benjamin (16). Dem Antrag des 44-Jährigen wurde trotz des Einreiseverbotes stattgegeben, und das obwohl der 16-Jährige mehrfach geäußert hatte, seinen Vater nicht wieder sehen zu wollen.

Skandal
Seither hatte Anita T. (53) alles in ihrer Macht Stehende unternommen, um dies zu verhindern. Doch erst der ÖSTERREICH-Bericht führte die kleine Familie zum Erfolg. Tanja Kristen

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