Aufregende Architektur in Innsbruck

Der Reiselust City Tipp

Aufregende Architektur in Innsbruck

Dass Innsbruck ein imposantes Gebäude hat, weiß jeder, der das Goldene Dachl auf einer Briefmarke gesehen hat. Weniger bekannt ist, dass die Hauptstadt Tirols auch mit moderner Architektur punktet.

In den letzten Jahrzehnten hat sich Innsbruck zum Mekka interessanter und außergewöhnlicher Architektur entwickelt: Star-Architekten wie Zaha Hadid und Dominique Perrault haben der „Hauptstadt der Alpen“ ein neues Gesicht gegeben, das ländliche Tradition mit funktionaler Design-Innovation verbindet. Unternehmen Sie mit ReiseLust einen aufregenden Spaziergang durch das Architektur-Mekka Innsbruck.

Ausgangspunkt: Der Innsbrucker Burggraben

Beginnen Sie Ihre Erkundungstour am Burggraben und besuchen Sie zunächst das örtliche Tourismusbüro (Burggraben 3). Die Informationsstelle ist mit 500.000 Besucher*innen jährlich nicht nur die meistbesuchte Tourismus Information Tirols, sondern auch ein kleines architektonisches Juwel: Die dreischiffige Halle mit prächtigem Renaissance-Gewölbe diente im 16. Jahrhundert als Hofstallung der Pferde der Hofburg, später als Militärdirektion, Offizierskaserne und Militärkanzlei. Seit dem Umbau 2018 (durch die Architekten Betina Hanel und Manfred Sandner) wird die zeitgenössische Architektur von hochmodernen digitalen Technologien ergänzt.

© Innsbruck Tourismus

Zaha Hadids Einfluss

Nur wenige Schritte vom Tourismusbüro entfernt befindet sich die Talstation der Hungerburgbahn. Diese wurde von einer berühmten Schöpferin, der renommierten Architektin Zaha Hadid, entworfen. Von ihr stammt auch der Turm der Bergisel Schanze, sowie die „hadidsche Innbrücke“, die nur einen kurzen Fußweg von der Talstation der Hungerburgbahn entfernt ist.

© Innsbruck Tourismus / Christof Lackner

© Innsbruck Tourismus / Erwin Haider

Shopping in herrlichem Ambiente

Wer in Innsbruck einkaufen gehen möchte, kann dies in einem optisch ansprechenden Ambiente tun: Die beiden Kaufhäuser direkt an der Maria-Theresien-Straße wurden von internationalen Stararchitekten entworfen. Dominique Perrault erweiterte das historische Innsbrucker Rathaus so, dass es heute sogar eine 360-Grad-Aussichtsplattform hat, von der man auf die Stadt blicken kann. Direkt gegenüber befindet sich das von David Chipperfield modernisierte Kaufhaus Tyrol, dessen Fassade sich nahtlos in das Ensemble von Innsbrucks Prachtstraße einfügt. Tagsüber wird der Innenraum der Mall von Lichtspielen durchflutet, die durch das Glasdach mit Wabenstruktur ausgelöst werden. Beide Einkaufsgebäude sind nicht nur aufgrund ihrer Geschäfte, sondern auch architektonisch wertvoll und einen Besuch wert.

Geheimtipps, Kleinode und große Namen

Ein kurzer Spaziergang durch das Zentrum genügt, um weitere architektonische „Schmankerl“ verschiedener Baustile und Epochen quasi im Vorbeigehen „mitzunehmen“: So befindet sich unmittelbar im Zentrum das BTV Stadtforum (Tesar & Obermoser), dessen Foyer – nicht nur wegen der im Rückraum konstant laufenden Fotoausstellungen – für Touristen und Einheimische spannend ist. Gleich ums Eck ist der Eduard-Wallnöfer-Platz/Landhausplatz nach seiner Neugestaltung durch die ARGE Laac Architekten/Stiefel Kramer/Grüner nicht nur DER Treffpunkt für Skateboarder und deren Fans, sondern vor allem architektonisch eine Besonderheit.

© Innsbruck Tourismus / Christof Lackner

Neugierig geworden? Dann wird es höchste Zeit für einen Besuch in Innsbruck! Um sich einen Überblick bezüglich Innsbrucks architektonischer Highlights zu verschaffen, alle wichtigen Institutionen zu entdecken und aktuelle Ausstellungstermine in Erfahrung zu bringen, begeben sich architekturinteressierte Stadtentdecker*innen auf die Website von Innsbruck Tourismus; perfekte erste Eindrücke hinsichtlich der Paradebeispiele unter den Gebäuden in Innsbruck vermittelt wiederum dieser Film.