Marko Arnautovic

ÖFB-Star blieb farblos gegen die Ukraine

Arnautovic: ''Ich kann nicht mehr stehen''

Franco Foda setzte gegen die Ukraine von Anfang an auf Teamstürmer Marko Arnautovic. Ihm gelang aber nicht viel.

ÖFB-Rüpel Marko Arnautovic stand gegen die Ukraine wie erwartet in der Startformation. "Wir haben uns festgelegt, dass Marko von Anfang spielen wird", erklärte Franco Foda. "Dass Marko ein wichtiger Spieler für uns ist, ist kein Geheimnis", betonte Teamkollege David Alaba.

Für Arnautovic war es der erste Länderspiel-Einsatz von Beginn an in diesem Jahr. Bei der vergangenen Partie am Donnerstag gegen die Niederlande (0:2) hatte der 32-jährige Stürmer wegen einer Sperre für Beleidigung eines Gegenspielers beim EM-Auftakt gegen Nordmazedonien (3:1) gefehlt. In bisher 90 Länderspielen hat Arnautovic 27 Tore erzielt - die mit Abstand meisten in Österreichs EM-Kader.

Farbloser Auftritt gegen die Ukraine

Die Präsenz von Marko Arnautovic war auf dem Platz gegen die Ukraine zwar zu sehen, kurz vor der Pause war unser ÖFB-Stürmer aber vom Pech verfolgt. Zwar gab Arnautovic mit vier Torschüssen die meisten aller Spieler am Feld ab, die Effizienz ließ aber zu wünschen übrig. Es waren große Chancen, die er vor der Pause ausgelassen hatte. 

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Marko Arnautovic
× Marko Arnautovic

Marko Arnautovic war nach dem Spiel fix und fertig. Erst mit Beginn der Nachspielzeit wechselte Franco Foda den ÖFB-Star beim 1:0-Sieg gegen die Ukraine aus. Bis dahin hatte der Wiener viel Schweiß auf dem Bukarester Rasen vergossen.

90 Minuten für "Arnie" noch zu viel?

"Ich bin überglücklich, aber ich kann nicht mehr stehen. Ich habe solche Schmerzen in meinen Beinen, in meinem Körper. Ich habe es mir leichter vorgestellt, aber nach sechs Wochen Verletzung bei diesem Wetter 90 Minuten zu spielen, ist schon brutal", stöhnt der 32-Jährige im "ORF".

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Marko Arnautovic
× Marko Arnautovic

Er winkt ab: "Natürlich ist am Ende des Tages zu verschmerzen, aber ich muss diese Tore machen. Natürlich stecke ich dafür auch Kritik ein. Aber ich denke, wir brauchen nicht darüber zu reden, wir haben es geschafft, wir haben gewonnen."

Und das ist natürlich eine große Genugtuung: "Viele Leute haben wieder mal an uns gezweifelt, niemand hat geglaubt, dass wir den Aufstieg schaffen. Wir haben es allen gezeigt, wir haben es geschafft! Wir haben ein sehr gutes Spiel gemacht. Man hat am Platz gemerkt, dass wir dieses Spiel gewinnen wollen. Jeder hat für den anderen den Extraschritt gemacht."

Über die Italiener will er noch nicht sprechen. Denn für den Mann mit den schweren Beinen ist jetzt vor allem mal eines wichtig: "Regeneration!"