Schweizer Superfan Luca Loutenbach beim Achtelfinal-Krimi zwischen Schweiz und Frankreich

Mega-Hype wegen "EM-Meme"

Weltmarken reißen sich um Schweizer Superfan

Praktisch über Nacht wurde ein Schweizer 'Nati'-Fan weltberühmt. Nun wollen sich große Marken sein bekanntes Gesicht zu Nutzen machen.

Der Grad zwischen Leid und Freud kann im Fußball bekanntlich sehr schmal sein. Einen echten Nervenkitzel erlebten tausende Fans beim Achtelfinal-Krimi zwischen Frankreich und der Schweiz.

Auf die überraschende 1:0-Führung der "Nati" folgte ein Sturmlauf vom Star-Ensemble der Franzosen. Benzema und Co. drehten die Partie, stellten auf 3:1, ehe die Eidgenossen noch vor Spielende eine ungalubliche Aufholjagd starteten und zum 3:3 ausglichen. In einem irren Elfer-Krimi verschoss Superstar Kylian Mbappe den entscheidenden Elfmeter - die Schweiz machte das EM-Wunder perfekt!

Nun trifft man am Freitag im Viertelfinale auf Spanien. Auch Luca Loutenbach wird dann live im Gazprom-Stadion (St. Petersburg) sein. Der 28-Jährige ist seit Kurzem eine kleine Berühmheit. Nach dem triumphalen Aufstieg seines Heimatlandes kursierten im Netz zwei Bilder des Schweizers. Er lieferte die Vorlage zum perfekten "EM-Meme".

Auf dem ersten Bild sieht man ihn kurz vor Schlusspfiff, als die Schweizer beim Stand von 2:3 noch ein Tor zum Ausgleich benötigten. Die pure Verzweiflung war Loutenbach ins Gesicht geschrieben, seiner Mannschaft drohte das EM-Aus. Als dann der Schweizer Ausgleich fiel, war bei dem nach Bukarest mitgereisten Fan kein Halten mehr. Seinen Hut benötigte er sichtlich nicht mehr und auch für sein T-Shirt hatte der euphorisierte Schweizer keine Verwendung mehr. In purer Ekstase lies Loutenbach befreit einen Urschrei los.

Mega-Hype um irren Superfan

Nun ist ein regelrechter Hype um den Mann ausgebrochen. Für den jetzt schon kultigen EM-Fan lohnt sich die Aufregung um seine Person sogar. Der Schweizer Fußball-Veband schickte eine Einladung für das Viertelfinal-Spiel in St. Petersburg. In den sozialen Netzwerken entstand ein jetzt ein richtiges Tauziehen um den Superfan.

Red Bull deckte ihn für seine bevorstehende EM-Reise mit Energydrinks ein. Das Schweizer Bundesamt für Gesundheit will ihn zum "Impffluencer" machen, er soll junge Menschen für die Corona-Impfung motivieren. Von Schweiz Tourismus soll Loutenbach ein Wellness-Wochenende geschenkt bekommen haben. Die Deutsche Bahn, DB Cargo, macht auf Twitter mit den Bildern des Achtelfinales Werbung. Milch-Hersteller Emmi hat den Fan mit einer Werbe-Anfrage kontaktiert.

Das Leben des verrückten Fußball-Anhängers könnte sich nun schlagartig ändern.



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