Deutschland

Done Deal: ÖFB-Legionär kehrt in die Bundesliga zurück

Mainz 05 ist bei der Suche nach einer defensiven Verstärkung fündig geworden – die Lösung kommt aus dem ÖFB-Team. 

Stefan Posch steht nach Sky-Informationen kurz vor einer Rückkehr in die deutsche Bundesliga. Der österreichische Teamspieler wird sich dem abstiegsbedrohten 1. FSV Mainz 05 anschließen. Am Mittwoch soll der Medizincheck stattfinden, anschließend soll der 28-Jährige einen Leihvertrag bis zum Saisonende unterschreiben. Eine Kaufoption soll nicht Bestandteil des Deals sein. Eine offizielle Bestätigung durch die beteiligten Klubs steht noch aus.

Einsatzminuten für den WM-Traum

Erst im vergangenen Sommer war der 28-jährige Abwehrspieler vom FC Bologna innerhalb der Serie A an Como 1907 verliehen worden. Beim Aufsteiger konnte sich Posch jedoch unter Trainer Cesc Fàbregas nicht nachhaltig durchsetzen. In 15 Pflichtspieleinsätzen stand der Defensiv-Allrounder lediglich viermal in der Startelf, weshalb seine Leihe nun vorzeitig beendet wird.

Für Posch ist der Schritt zurück nach Deutschland auch im Hinblick auf seine internationale Zukunft von Bedeutung. Der 49-fache Teamspieler des Österreichischer Fußball-Bund benötigt regelmäßige Einsatzzeiten, um seine Chancen auf einen Platz im Kader für die kommende Weltmeisterschaft in Nordamerika (11. Juni bis 19.Juli) zu wahren.

Bundesliga-Comeback

In Mainz soll Posch die durch Verletzungen angespannte Defensivsituation entschärfen. Die Rheinhessen müssen aktuell auf mehrere Stammkräfte verzichten und suchten gezielt nach einem flexibel einsetzbaren Verteidiger. Posch kann sowohl im Abwehrzentrum als auch auf der rechten Seite agieren – ein Profil, das im Kader von Trainer Urs Fischer  derzeit gefragt ist.

Die Bundesliga ist für den gebürtigen Steirer kein Neuland: Zwischen 2017 und 2022 stand Posch bei der TSG 1899 Hoffenheim unter Vertrag und absolvierte 109 Bundesligapartien. Seine Erfahrung könnte im Abstiegskampf für Mainz zu einem wichtigen Faktor werden. Zudem trifft er auf ÖFB-Teamkollegen Phillipp Mwene.

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