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Mehr als Gold: Die schrägsten Olympia-Momente

Mehr als Gold: Die schrägsten Olympia-Momente
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Olympia 2026 in Mailand/Cortina ist Geschichte. Zwei Wochen lang stand Norditalien im Bann der fünf Ringe, Medaillen blitzten, Nationen fieberten mit. Auf den Pisten entschieden Hundertstel, auf dem Eis Haltungsnoten – und doch schrieben heuer nicht nur sportliche Höchstleistungen die Schlagzeilen.
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Große Siege, große Emotionen – und eine erstaunliche Zahl an Nebenschauplätzen. Zwischen Abfahrt und Eistanz passierte nämlich weit mehr als das, was am Ende in der Ergebnisliste stand. Wer lieferte sich Wortgefechte statt Fotofinish? Welche Nation sorgte mit Regeldiskussionen für Wirbel? Warum brachen die Medaillen – und womöglich auch Herzen? Und wo sind eigentlich diese ominösen 10.000 Kondome geblieben?

Die skurrilsten Olympia-Geschichten:

Während die Welt auf Sekundenbruchteile starrte, warf oe24 einen Blick hinter die Kulissen: Ins Olympische Dorf, in die Servicecontainer und zu den kuriosen Zwischenfällen, über die später mehr gesprochen wird als über so manche Goldmedaille. Hier kommen die Fun Facts, Aufreger und Skandälchen dieser Spiele – das wahre Olympia-Programm abseits der Piste.

Das waren die schrägsten Olympia-Momente


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Mehr als Gold: Die schrägsten Olympia-Momente

»Hüpfen veborten« - Medaillen-PfuschSelbst die Trophäen hielten nicht jedem Jubel stand. Nach ihrem historischen Abfahrts-Gold verlor Breezy Johnson beim Feiern plötzlich ihre Medaille – sie löste sich vom Band, fiel zu Boden, ein Stück brach ab. Auch Jackie Wiles und Eiskunstläuferin Alysa Liu meldeten beschädigtes Edelmetall.

Im Athletendorf machte schnell ein scherzhafter Rat die Runde: „Nicht darin springen.“ Kein Wunder – die Medaillen wiegen zwischen 420 und 506 Gramm.

Sogar Dreifach-Medaillengewinner Johannes Lamparter unterzog sein Edelmetall dem inoffiziellen „Sprung-Test“. Ergebnis: nicht bestanden. Der 24-Jährige nahm es mit Humor – und flickte seine Medaille kurzerhand selbst wieder zusammen.

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Mehr als Gold: Die schrägsten Olympia-Momente

Der Olympia-FremdgeherSportlich holte Sturla Holm Lægreid Bronze – emotional schoss er sich danach allerdings selbst ins Knie.

Vor sechs Monaten habe er „die Frau fürs Leben“ kennengelernt, erzählte der Biathlet nach der Medaillenzeremonie überraschend offen. Drei Monate später folgte jedoch ein Seitensprung. Eine Woche vor Olympia beichtete er alles – die Freundin reagierte prompt und trennte sich. Es sei „die schlimmste Woche seines Lebens“ gewesen, so Lægreid.

Statt nur über Trefferquoten zu sprechen, nutzte er die TV-Kameras für ein sehr persönliches Comeback-Manöver. Mit sichtbarer Reue hoffte er auf eine zweite Chance: Wenn ihm dieses öffentliche Geständnis auch nur eine „winzige Möglichkeit“ gebe, ihr seine Liebe zu zeigen, nehme er den „sozialen Selbstmord live im Fernsehen“ in Kauf.

Ob diese Mischung aus Bronzeglanz und Liebesdrama das Herz seiner Ex wieder erwärmt? Sagen wir so: Die Trefferquote bei Gefühls-Comebacks ist erfahrungsgemäß niedriger als am Schießstand.

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Mehr als Gold: Die schrägsten Olympia-Momente

»Fuck off« - Das Curling Boop-GateEs ist der Aufreger dieser Spiele – und er spielt sich ausgerechnet im Curling ab, jener Sportart, die sonst eher für Besen als für Beleidigungen bekannt ist.

Kanada trifft auf Schweden, die Stimmung ist olympisch aufgeheizt. In der Schlussphase beugt sich Oskar Eriksson leicht nach vorne – und legt seinem Gegenüber Marc Kennedy nahe, da sei doch etwas nicht ganz sauber gelaufen. Genauer: Eine nachträgliche Berührung des Steins. Ein kleiner Finger, ein großer Vorwurf - das Boop-Gate nimmt seinen Lauf.

Kennedy reagiert alles andere als cool. „Wer macht das? Wer? Ich habe das kein einziges Mal gemacht. Fuck off!“, fährt er seinen Kontrahenten an. Eriksson bleibt bemerkenswert entspannt und kontert trocken: „Ich zeige dir nach dem Spiel das Video.“

Und tatsächlich: Der Videobeweis kennt keine Emotionen. Zu sehen ist, wie Kennedy den Stein nach dem Loslassen noch minimal mit dem Finger touchiert. Millimeterarbeit – aber eben regelwidrig.

So wurde aus einem sanften Gleiten über das Eis ein handfester Eklat. Curling kann eben doch mehr als nur wischen.

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Olympia 2026 bot eben weit mehr als Gold Silber und Bronze - es lieferte Geschichten die bleiben.

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