Skisprung-Aufreger

Nach Penis-Wirbel: Jetzt kommt neue Messmethode

So könnte die Penis-Schwindelei verhindert werden. 

Was als bizarre Enthüllung Anfang Jänner bei der BILD begann, beschäftigt nun die höchste Ebene des Weltsports. Hintergrund ist die Vermessung der Athleten per 3D-Scanner vor der Saison. Dabei wird das Schrittmaß am untersten Punkt des Genitalbereichs ermittelt – dieser Wert bestimmt die Größe des Sprunganzugs. Gelingt es einem Springer, diesen Messpunkt künstlich nach unten zu verschieben, erhält er eine größere Anzugfläche und damit entscheidenden Auftrieb.

Neue Messungen

FIS-Chef-Materialkontrolleur Mathias Hafele kündigt nun neue Messungen an: „Wir arbeiten im Hintergrund bereits an Methoden, dass das schwierige Thema verbessert wird“, so der Österreicher zur BILD. „Wir favorisieren eine Knochenmessung, auch eine manuelle. Sprich, dass man ganz wie in alten Zeiten markante Körperpunkte festlegt, wie zum Beispiel der Hüftknochen, und dann mit einem Maßband arbeitet.“

Die neuen Regeln sollen schon nächste Saison gelten, dabei wird laut BILD auch über die Röntgen-Methode nachgedacht. Möglich wäre der Einsatz der DEXA-Methode (Dual-Energy X-Ray Absorptiometry), die zur Körpermessung von Knochendichte und Muskelmasse verwendet wird. Einige Nationen haben auch schon vorgeschlagen, dass nach jedem Weltcup alle Sprunganzüge eingesammelt und dann beim nächsten Springen wieder ausgeteilt werden.

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