Österreichs Ski-Asse räumen bei den Paralympics in Italien weiter kräftig ab. Veronika Aigner krönte sich am Donnerstag zur dreifachen Gold-Heldin, während Elina Stary ebenfalls am Podest landete.
Die Niederösterreicherin Veronika Aigner hat bei den Paralympics in Cortina d'Ampezzo am Donnerstag ihre dritte Goldmedaille eingefahren. Die 23-Jährige sicherte sich den Sieg im Riesentorlauf der sehbeeinträchtigten Frauen mit Guide Eric Digruber in überlegener Manier. Nach ihren Triumphen in der Abfahrt und der Kombination ist es bereits das dritte Mal Edelmetall in der glänzendsten Farbe bei den Spielen in Italien.
Stary komplettiert das starke Teamergebnis
Neben der Goldfahrt von Aigner durfte sich auch Elina Stary über einen weiteren Erfolg freuen. Die 19-jährige Kärntnerin fuhr gemeinsam mit ihrem Guide Stefan Winter im Feld der 15 Teilnehmerinnen auf den dritten Platz und sicherte sich damit die Bronze-Medaille. Für Stary ist es nach Bronze in der Kombination bereits die zweite Medaille bei diesen Winterspielen in Cortina d'Ampezzo.
Nächste Gold-Chance im Slalom wartet
Mit diesem Doppelerfolg schraubt die rot-weiß-rote Delegation ihre Bilanz in Italien auf insgesamt zehn Medaillen hoch, bestehend aus fünfmal Gold, einmal Silber und viermal Bronze. Veronika Aigner, die auf der Tofana-Piste zudem Silber im Super-G holte, hat noch nicht genug. Am Samstag bietet sich der Ausnahmesportlerin im Slalom die nächste Gelegenheit, ihre beeindruckende Medaillensammlung weiter zu vergrößern.