Olympia 2026

Team-Mixed: ÖSV-Adler bleiben mit Platz fünf in Medaillen-Reichweite

Noch ist alles drin für die ÖSV-Adler! Im ersten Durchgang des Mixed-Team-Bewerbs auf der Normalschanze von Predazzo springt das österreichische Quartett auf Rang fünf – und wahrt damit klar die Chance auf Edelmetall.  

Die Führung übernehmen erwartungsgemäß die vorab gehandelten Favoriten Slowenien (526,9), Japan (517,2) und Norwegen (510,8). 

Für Rot-Weiß-Rot eröffnete Lisa Eder den Bewerb. Mit starken 98,5 Metern legte sie einen gelungenen Start hin. Jan Hörl knüpfte daran an und segelte auf 102,5 Meter – das bedeutete den zweitbesten Sprung des gesamten ersten Durchgangs. Nicht nach Wunsch verlief es hingegen für Julia Mühlbacher. Bei guten Bedingungen kam sie lediglich auf 89 Meter – der kürzeste Sprung ihrer Gruppe. Vor allem in der Anfahrt hatte sie Schwierigkeiten. Österreich verlor dadurch an Boden und rutschte im Klassement zurück.

ÖSV-Team auf Wiedergutmachung aus 

Stefan Embacher stand damit unter Druck und musste liefern. Er sprang 100 Meter und erhielt zusätzlich 19,4 Windpunkte gutgeschrieben. Bei der Landung rutschte ihm zwar ein Ski leicht weg, was Abzüge bei den Haltungsnoten brachte, dennoch konnte er wichtige Punkte gutmachen. Österreich liegt nach dem ersten Durchgang auf Rang fünf – 29,3 Punkte hinter Slowenien und nur 13,2 Zähler hinter dem dritten Platz. Die Medaillen sind damit weiterhin in Reichweite.

Um 20 Uhr fällt im zweiten Durchgang die Entscheidung (live im Sport24-Liveticker). 

Bisher verliefen die Einzelspringen auf der Normalschanze für Österreich noch nicht nach Wunsch. Bei den Frauen schrammte Lisa Eder mit Rang vier hauchzart an einer Medaille vorbei. Bei den Männern lief es am Montag alles andere als gut. Bester ÖSV-Adler wurde Stephan Embacher als Siebter.

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