Ski Alpin

Ortlieb vor Rädler im ersten Crans-Montana-Training

Beim Auftakt zum letzten Weltcup-Rennen vor den Olympischen Spielen haben am Mittwoch gleich zwei Österreicherinnen im ersten Abfahrtstraining in Crans-Montana das Tempo vorgegeben.

Österreichs Speed-Damen setzten beim ersten Abfahrtstraining in Crans-Montana ein kräftiges Ausrufezeichen. Nina Ortlieb raste in 1:14,87 Minuten zur Bestzeit, dicht gefolgt von Ariane Rädler, der nur 0,10 Sekunden fehlten. Cornelia Hütter belegte Rang 13, Christina Ager wurde 15., Lindsey Vonn landete auf Platz elf. Aufgrund starker Windböen wurde auf verkürzter Strecke gefahren. Am Freitag steht die Abfahrt (10 Uhr), am Samstag der Super-G (11 Uhr/jeweils live auf ORF 1) am Programm.

Hütter tastet sich erstmals heran

Ortlieb musste sich nach langer Wartezeit erst wieder fokussieren. Der Trainingsstart hatte sich wetterbedingt um rund eine Stunde verzögert. „Ich habe ein bisschen Spannung verloren und war vom Gefühl her nicht ganz bereit“, sagte die 29-Jährige. Mit der Piste zeigte sie sich jedoch sehr zufrieden: kompakt, griffig und trotz schwieriger Sicht gut zu fahren – eine würdige Olympia-Generalprobe.

Auch Rädler lobte den Hang, sprach aber von herausfordernden Bedingungen: schlechte Sicht, harte Schläge, teilweise „out of control“. Hütter wiederum nutzte die erste Einheit zum Herantasten. „Es geht darum, reinzufinden – und das war ganz okay“, meinte sie nüchtern.

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