China Olympia Kameras

China überwacht alles!

Winterspiele werden zu "Spionage-Spielen"

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Die olympischen Winterspiele in Peking werden zu "Spionage-Spiele". Überall hängen Kameras, sogar auf den Skipisten oder über den Straßen.

China - das Land der Mega-Überwachung. So auch bei den olympischen Winterspielen. Es gibt keinen öffentlichen Raum, der nicht von Kameras erfasst wird. Sogar auf den Skispisten, in Hotelaufzügen und über den Straßen wird Überwachung groß geschrieben. 

Im Arbeitsraum des „Main Press Centers“, dem Hauptarbeitsraum der Medien, zählt man 63 Kameras! Kein Wunder: Viele haben Angst vor Spionage. Sicherheitsexperten warnten vor den Spielen auch Sportler ganz explizit.

Zahlreiche Nationen haben empfohlen private Handys zu Hause zu lassen und eigene Geräte für Olympia zu verwenden. Wie es bei den Österreichern aussieht ist nicht bekannt.

App als besonderes Spionage-Werkzeug?

Jeder Teilnehmer muss zudem eine App installieren. Darin werden Gesundheitsinformationen abgefragt und PCR-Tests gespeichert – Angaben zum Schutz vor Corona-Infektionen. Experten fanden heraus, dass die App eklatante Sicherheitslücken hat. Eine Chatfunktion der App soll 2442 mögliche China-kritische Codewörter erkennen, zum Beispiel den Namen von Staatspräsident Xi Jinping (68).

Doch Angst gibt es auch im sportlichen Sinne. So könnte China Daten über sportliches Know-how sammeln. Etwa Daten über die Wissenschaft des Ski-Wachsens. Der Deutsche Skiverband hat Laptops zu Hause gelassen. Rodler und Bobfahrer haben ebenfalls keinerlei sensible Daten mit nach Peking genommen.