"Jüngster Märtyrer"

10-jähriger ISIS-Kämpfer getötet

Der Bub zog gemeinsam mit seinem Vater in den Heiligen Krieg.

Sympathisanten der Terrormiliz ISIS posten derzeit Fotos eines 10-jährigen Buben, der Seite an Seite mit seinem Vater in Syrien gekämpft haben und dabei getötet worden sein soll.

Sie beschreiben den Bube als den "jüngsten Jihadisten" von ISIS. Fotos, die vor seinem Tod aufgenommen wurden, zeigen ihn in Uniform, lächelnd und mit Maschinenpistolen in der Hand.

In den sozialen Medien heißt es, dass der Bub und sein Vater beim Kämpfen in Syrien getötet wurden. Es ist allerdings nicht bekannt, wo genau sie gekämpft haben oder getötet wurden.

ISIS erobert Teile von Kobane
ISIS-Kämpfer haben in der Nacht zum Donnerstag nach Angaben von Aktivisten mehr als ein Drittel der syrischen Kurdenstadt Kobane an der Grenze zur Türkei besetzt. Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte in London berichtete, die Jihadisten hätten auch den Sitz der kurdischen Kämpfer unter ihre Kontrolle gebracht und viele von ihnen getötet.

Kurz drängt Türkei zu Hilfe
Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP) hat die Türkei in einem Telefongespräch mit seinem Amtskollegen Mevlüt Cavusoglu dazu gedrängt, den Kurden in der umkämpften syrischen Grenzstadt Kobane zu helfen. "Österreich hat betont, dass aus seiner Sicht alles getan werden müsse, was die Sicherheit und die humanitäre Situation vor Ort betrifft", sagte ein Sprecher des Außenministers.

VIDEO: Der zehnjährige Junge beim Training



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