Vergewaltigung in Indien

17-Jähriger war brutalste Sex-Bestie

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Nach Vergewaltigung einer Studentin kommen abartige Details ans Licht.

Es ist das Protokoll des Grauens: Die Anklageschrift gegen die sechs indischen Männer, die im Dezember eine Medizinstudentin in Delhi in einem Bus so schwer vergewaltigt haben, dass sie nach 13 Tagen an ihren Verletzungen starb. Die indische Zeitung „Hindustan Times“ hat nun Auszüge aus der Anklageschrift veröffentlicht.

Anführer der Vergewaltiger, die angeblich betrunken waren, ist Ram Singh (35). Er beschaffte den Bus, mit dem die Männer durch Delhi fuhren, bis sie ihr Opfer und ihren Freund entdeckten und in die Falle lockten. Er war es auch, der den Begleiter der Studentin mit einer Eisenstange bewusstlos schlug, bevor sie über die Frau herfielen.

Barbarisch.
„Von allen Personen im Bus waren zwei am barbarischsten – Ram Singh, der Hauptangeklagte, und der einzige Minderjährige, ein 17-Jähriger“, so ein Polizeibeamter zur „Hindustan Times“.

Der 17-Jährige war es auch, der das Opfer gleich zweimal vergewaltigte – beim zweiten Mal war die junge Frau bewusstlos. Er soll die anderen fünf Vergewaltiger dazu angestachelt haben, das Opfer nackt aus dem Bus zu werfen.

Todesstrafe.
Den fünf erwachsenen Vergewaltigern droht bei dem Schnellprozess der Galgen wegen Mordes. Der 17-Jährige könnte dagegen sogar wieder bald ein freier Mann sein. Denn ein 18-Jähriger, der unter Jugendstrafrecht verurteilt wurde, muss entlassen werden. Der Vergewaltiger wird in fünf Monaten 18.

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