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20.000 Jihadisten-Uniformen sichergestellt

Sie waren für islamistische Terrorgruppen in Syrien und im Irak bestimmt.

Die spanische Polizei hat rund 20.000 militärische Uniformen sichergestellt, die für islamistische Terrorgruppen in Syrien und im Irak bestimmt gewesen waren. Wie das Madrider Innenministerium am Donnerstag mitteilte, entdeckten die Sicherheitskräfte die Militärkleidung in drei Containern in den Häfen von Valencia in Ostspanien und in Algeciras im Süden des Landes.

"Second-Hand-Kleidung"
"Mit den Uniformen hätte man ein ganzes Heer ausrüsten und für die Schlacht präparieren können", betonte das Ministerium. Die Kleidungsstücke seien für die Terrormiliz Islamischer Staat und den Al-Kaida-Ableger Al-Nusra-Front bestimmt gewesen. Der Inhalt der Container sei als "Second-Hand-Kleidung" deklariert worden.

Händlerring zerschlagen
Die Ermittler entdeckten die Uniformen, nachdem sie Anfang Februar einen Händlerring zerschlagen hatte, der terroristische Organisationen in Syrien und im Irak mit Ausrüstungsgegenständen und Finanzmitteln versorgt haben soll. Sieben Verdächtige waren damals festgenommen worden.



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