Airbus-
Crash: 
Mit Vollgas
 in den Tod

Blockbox gefunden

Airbus-
Crash: 
Mit Vollgas
 in den Tod

Die zweite Blackbox zeichnete auf, wie Lubitz das Flugzeug in den Crash manövrierte.

Mit knapp 800 km/h crashte der Airbus A320 vergangenen Dienstag in den französischen Alpen. Nach über ­einer Woche tauchte der Flugdatenschreiber nun auf. Erste Auswertungen dieser Blackbox bestätigen die Anschuldigungen gegen Copilot Andreas Lubitz (27). Er hat nach Stand der Ermittlungen den Flieger mit 150 Insassen in selbstmörderischer Absicht abstürzen lassen.

VIDEO: Zweiter Flugschreiber bestätigt absichtlichen Absturz

Die französische Flugbehörde BEA gab am Freitag bekannt, dass Lubitz den Daten nach den Autopiloten auf Sinkflug programmierte. Dann beschleunigte er den Flug in den Tod noch mehrfach.

Durchsuchungen bei fünf Ärzten des Suizid-Piloten

Unterdessen durchsuchte die deutsche Polizei die Praxen von fünf Ärzten, die Lubitz aufgesucht hatte. Dabei wurden seine Krankenakten sichergestellt. Einige Mediziner hätten sich selbst bei den Behörden gemeldet, nachdem sie Lubitz’ Namen aus den Medien erfahren hatten. Dabei handelt es sich um Psychiater und Neurologen. Laut Spiegel sind die Ermittler erstaunt, wie viele verschiedene Ärzte Lubitz konsultiert hatte. Das könnte darauf hinweisen, dass er seine psychische Erkrankung nicht vollkommen offenlegen wollte. Oder dass er mit aller Kraft gegen sein Leiden ankämpfte.

Untersuchung
Auch die Airline Germanwings sowie ihr Mutterkonzern Lufthansa rücken in den Fokus: Die Staatsanwaltschaft Marseille will Ermittlungen einleiten, hatte doch Lubitz die Lufthansa-Flugschule selbst 2009 von seinen Depressionen in Kenntnis gesetzt.



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