"Exorzist" treibt 58.000 den Teufel aus

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"Exorzist" treibt 58.000 den Teufel aus

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Priester Bashobora aus Uganda durfte 58.000 Betende "heilen".

Die Massenpredigt eines selbst ernannten Exorzisten im Warschauer Nationalstadion bringt die katholische Kirche des Landes in Erklärungsnot. In der normalerweise für Fußballspiele genutzten Arena wurde dem aus Uganda stammenden "Teufelsaustreiber" Jean-Baptiste Bashobora eine Bühne mit 15 Meter hohem Riesenkreuz und herzförmigem Altar gebaut, von der aus er am Samstag verzweifelten Menschen eine Linderung ihrer Leiden versprechen durfte. Organisiert wurde die Großveranstaltung mit 58.000 Teilnehmern vom Bischof des Bistums Warschau-Praga, Henryk Hoser.

58.000 bei Teufelsaustreibung



Bashobora habe "den Ruf eines Wunderheilers, der schon vielen Menschen den Teufel ausgetrieben hat", sagte eine 54-jährige Frau, die sich als trockene Alkoholikerin "eine endgültige Heilung von diesem Übel" erhoffte. Ein 44 Jahre alter Landwirt gab ebenfalls an, schon oft gehört zu haben, dass der sagenumwobene Gastprediger seinen Schäfchen "verschiedene körperliche und spirituelle Leiden ausgetrieben" habe.

An dem Massengebet nahmen auch zahlreiche Behinderte in Rollstühlen teil. Wer während der Predigt von "satanischen Offenbarungen" heimgesucht wurde, konnte sich in einer eigens eingerichteten "Spezialzone" von Hilfs-"Exorzisten" betreuen lassen. Herkunft und Ausbildung dieser Hilfskräfte blieben unklar.

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