Kurz vor Beginn der Hauptreisezeit sorgt eine neue Regelung in Kroatien für Verunsicherung bei Urlaubern.
Ab dem 1. Juni 2026 dürfen private Ferienunterkünfte nur noch mit einer offiziellen Registrierungsnummer vermietet werden – andernfalls könnten selbst bereits gebuchte und bezahlte Aufenthalte ungültig sein.
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Betroffen sind vor allem Angebote auf Plattformen wie Airbnb oder Booking.com. Hintergrund der Maßnahme ist der zunehmende Druck durch den Massentourismus. Die Regierung will mit der neuen Vorschrift unerlaubte Vermietungen eindämmen und den Markt stärker regulieren. Für Reisende bedeutet das vor allem eines: Sie müssen künftig genau prüfen, ob ihre Unterkunft offiziell registriert ist.
Urlauber verunsichert
Die Zahlen zeigen, warum gehandelt wird: 2025 verzeichnete Kroatien über 21,8 Millionen Ankünfte und erstmals mehr als 110 Millionen Übernachtungen – ein Großteil davon an der Adriaküste. Gleichzeitig sollen Millionen Übernachtungen außerhalb des regulären Marktes stattgefunden haben. Genau diese Grauzone will die Regierung nun beseitigen.
Für Urlauber aus Österreich kommt die Änderung zu einem ungünstigen Zeitpunkt, da die Sommerferien kurz bevorstehen. Wer bereits gebucht hat, könnte im schlimmsten Fall vor verschlossenen Türen stehen, wenn die Unterkunft nicht den neuen Vorgaben entspricht.
Zusätzliche Unsicherheit entsteht durch politische Spannungen in der Region. Serbien hat Kroatien kürzlich in eine erhöhte Reisewarnstufe eingestuft und empfiehlt, Reisen nur bei Notwendigkeit anzutreten.