Chefexorzist warnt Papst vor schnellem Tod

Schicksal Lucianis

Chefexorzist warnt Papst vor schnellem Tod

Pater Gabriele Amorth sieht überall "Freimauerer", auch im Vatikan.

Der oberste römische Exorzist, Pater Gabriele Amorth, hat den neuen Papst Franziskus vor dem Schicksal des früheren Kirchoberhauptes Johannes Paul I., mit bürgerlichem Namen Albino Luciani, gewarnt. Dieser war 1978 nach kurzer Amtszeit unerwartet gestorben. "Die Freimaurer haben überall ihre Verzweigungen, auch im Vatikan, leider", erklärte der Teufelsaustreiber kürzlich in einem Interview mit der Zeitung "Il Giornale".

Mit einer Hand am Herzen äußerte sich Amorth über den neuen Papst Franziskus, der wie er eine "arme Kirche der Armen" wolle. "Ich würde mir nicht wünschen, dass er so endet wie Luciani", sagte der Chefexorzist. Das Freimauertum aber strebe nur nach Geld und Karriere. "Sie helfen sich gegenseitig", so Amorth.

Für den Pater ist im übrigen auch der amtierende italienische Ministerpräsident Mario Monti genauso ein Freimaurer wie Staatspräsident Giorgio Napolitano. Alle Politiker seien der Macht der Freimaurer unterworfen. Die Welt werde von sieben bis acht Personen beherrscht, die alles Geld in ihren Händen hielten, meinte 88-jährige Chefexorzist, der 70.000 erfolgreiche Exorzismen durchgeführt haben will.


Verschwörungstheorien
Johannes Paul I. war nach einem Pontifikat von nur 33 Tagen in der Nacht vom 28. zum 29. September 1978 gestorben. Eine Obduktion seines Leichnams wurde vom Vatikan verweigert. Sein Tod ließ rasch zahlreiche Verschwörungstheorien aufkommen. Eine davon besagte, Luciani sei vergiftet worden, da er korrupte Machenschaften der Vatikanbank aufdecken wollte.

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